Route mit sieben Stationen
- Hauptportal Stubenrauchstraße – Betrachten Sie den um 1912 entstandenen Dreiklang aus Rundbogen, Spitzgiebel und schmiedeeisernen Toren. Hinter dem Portal öffnet sich die historische Hauptachse.
- Informationstafel – Orientieren Sie sich direkt nach dem Eingang. Die Tafel ist der beste Ort, um eine vorhandene Grabangabe mit dem Wegesystem abzugleichen.
- Kriegsgräber 1939–1945 – Die zurückhaltende Rasenanlage mit flachen Terrakottaplatten liegt nahe dem Portal. Bleiben Sie an der Wegebegrenzung und behandeln Sie das Feld als geschlossenen Erinnerungsraum.
- Friedhofskapelle – Folgen Sie der Hauptachse westwärts zur Backsteinkapelle von 1888/89. Spitzbogenformen, Terrakottadetails und der hohe Dachraum unterscheiden sie deutlich von den späteren Bauten.
- Ehrenmal für den Ersten Weltkrieg – Nördlich der Kapelle steht die Muschelkalksäule mit dem sterbenden Soldaten. Die Anlage entstand während der Kriegsjahre 1914–1916.
- Kolumbarium – Gehen Sie weiter an den westlichen Rand. Rundbau, Kuppel und Arkaden verbergen zwei Geschosse historischer Nischenkammern; die zentrale Runde war als Versammlungsraum gedacht.
- Wasserstelle 6 – Der letzte Punkt erinnert an die lebendige Nutzung des Friedhofs. Wasser ist saisonal und nicht als dauerhaft verfügbarer Trinkwasserbrunnen zu verstehen.
Rundgang und Grabstätten verbinden
Ferruccio Busonis Grabdenkmal liegt nahe dem Weg zwischen Portal und Kapelle. Für Marlene Dietrich, Helmut Newton und fünf weitere Persönlichkeiten nutzen Sie anschließend die eigene Karte unter Bedeutende Grabstätten. Die Tourkarte enthält bewusst nur allgemeine Besucherorte und keine doppelten Grabmarker.
Rücksicht und Tageslicht
Der Rundgang hat keine feste Dauer. Lassen Sie Trauerfeiern Raum, vermeiden Sie schmale Nebenwege bei Arbeiten und beginnen Sie so früh, dass Sie das Gelände vor Sonnenuntergang verlassen. Der Fehlerstraßen-Zugang ist keine Abkürzung für Besucher; beenden Sie den Weg wieder am Hauptportal.