Grab und Bestattung

Grabarten

Die Anlage verbindet klassische Erd- und Urnengräber mit Urnenwandgrabstätten; das historische Kolumbarium prägt die Urnenkultur des Ortes.

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Bestattungsformen auf dem Friedhof

Die Bezirksinformation nennt sowohl Erd- als auch Urnenbeisetzungen. Ergänzend stehen Urnenwandgrabstätten zur Verfügung. Welche konkrete Grabart aktuell neu vergeben werden kann, welche Laufzeit gilt und welche Kosten entstehen, muss die Friedhofsverwaltung für den Einzelfall beantworten.

Erdgräber

Erdgräber nehmen einen großen Teil der historischen Grabfelder ein. Familiengräber, alte Gitteranlagen und künstlerisch gestaltete Denkmale zeigen, wie unterschiedlich Größe und Gestaltung sein können. Aus ihrem Erscheinungsbild lässt sich kein aktuelles Nutzungsrecht ableiten.

Urnengräber und Urnenwände

Urnen können in Erdgrabstätten oder dafür vorgesehenen Wandanlagen beigesetzt werden. Bei einer Urnenwand sind Beschriftung, Schmuck und Pflege anders geregelt als bei einem bepflanzten Erdgrab. Fragen Sie vor einer Entscheidung nach zugelassener Gestaltung und Zugänglichkeit.

Nischen im Kolumbarium

Das denkmalgeschützte Kolumbarium ist mehr als eine Urnenwand: In jeweils acht Kammern auf Unter- und Erdgeschoss liegen historische Nischenreihen. Die runde Mitte diente als Versammlungsraum und enthält selbst keine Urnennischen. Der Bau ist ein prägender Teil der Geschichte, aber kein Beleg dafür, dass jede historische Nischenform aktuell neu verfügbar ist.

Vor einer Entscheidung klären

Bitten Sie die Friedhofsverwaltung um eine aktuelle Auskunft zu Verfügbarkeit, Nutzungsdauer, Gebühren, Verlängerung, Pflegepflichten und Barrierefreiheit. Für das obere Kolumbarium ist insbesondere die mobile Rampe mit Euro-Schlüssel relevant. Beisetzungszeiten und Besuchszeiten sind getrennt; beide stehen unter Öffnungszeiten.